BTB Royals vs. TSV Neustadt temps Shooters (70:103)

BTB Royals vs. TSV Neustadt temps Shooters (70:103)
1.Viertel: 20:29
Halbzeit: 40:49
3.Viertel: 49:74

 

Schläfriger Auftritt gegen chancenlose Bürgerfelder

Am 15. Spieltag mussten die Neustädter zum BTB reisen. Das Team von Coach Glasauer ist normalerweise ein starker Konkurrent, wenn sie denn vollzählig sind. Diesen Samstag mussten die Gastgeber aber u.a. auf Topscorer Gruskevics (Leistenbruch) und A.Witte (Fahrradunfall) verzichten. Somit liefen nur sechs Royals auf, bei denen nun alle Last auf den Schultern von Kapitän Tummescheit lastete. Die „temps Shooters“ hatten dagegen fast den kompletten Kader dabei und wollten den nächsten Sieg mit nach Hause nehmen.

Das TSV Team startete gut in die Partie, besonders Doekhi wirkte gegen sein Ex-Team voller Tatendrang und erzielte allein im 1.Viertel 17 Punkte (darunter drei Dreier). Nach dem 2:10 Start für die Shooters führten viele unachtsame Minuten zu einfachen BTB Punkten, die das Viertel mit einem 20:29 beendeten.
Im 2.Viertel zeigte dann der von der Bank kommende Holsten seine Qualitäten, holte etliche Rebounds und erzielte genauso wie O`Garro sechs Punkte für die Neustädter. Den Vorsprung ausbauen konnte der TSV aber nicht, was vor allem weiterhin an der schwachen Defensive lag. Im Angriff lief der Ball gegen die Zone der Gäste auf den Außenpositionen zwar gut herum, doch die „Big Men“ wurden leider nur selten angespielt und dafür zu viel von außen geballert – bei einer schlechten Quote. Halbzeit: 40:49
Nach der Pause kamen die „temps Shooters“ mit mehr Biss zurück auf das Feld. Wie schon in den vergangenen Partien wurde dieses Viertel zum besten TSV Viertel der Partie. Mit 9:25 setzte man dem Spiel den Deckel drauf und holte sich am Ende einen in der Höhe noch viel zu gering ausgefallenen Sieg. Die Anzeigetafel zeigte einen 70:103 Pflichtsieg der „temps Shooters“.

„Die Spieler haben das Spiel aufgrund der fehlenden Topspieler beim Gegner etwas zu locker genommen. Mit 33 Punkten auswärts zu gewinnen ist toll, aber das Spiel war kein bisschen ansehnlich. Es wurden viel zu viele Dreier genommen. Auch wenn es gegen eine tiefstehende Zone natürlich dazu einlädt, muss man dann wenigstens auch eine gute Quote haben. Wir nehmen die Punkte mit nach Hause und werden weiter unser Bestes tun, um die restlichen Spiele zu gewinnen und auf einen Ausrutscher von Wolfenbüttel zu hoffen. Beide Teams haben noch viele schwere Spiele bis zum Saisonende zu absolvieren. Im NBV Pokalachtelfinale fährt unser Team am Sonntag mit einer kleinen Besetzung nach Südheide, um dort ins Viertelfinale einzuziehen“, so Teammanager Jan Gebauer.

Es spielten:

Doekhi (32 / 7 Dreier), Sheard (22), O`Garro (16 / 2), Welzel (15 / 4), Holsten (8), Leck (4), Schmedes (3), Schikowski (3), Tsokos, Rijaard und Ani