Das war nichts!

Heimdebakel gegen starke Stahnsdorfer!

Die Heimspielsaison hat am Samstag begonnen. Über 500 Zuschauer strömten in die Halle und die Stimmung war prächtig. Nach überstandenen Fingerbruch und 5 Wochen Trainingspause konnte Dyon Doekhi wieder für das Team von Headcoach Smith mit auflaufen. Bei den Gästen war der komplette Kader angereist und man wollte den Heimsieg gegen Stade einen weiteren folgen lassen.

Von Beginn an übernahm der Gast die Kontrolle über das Spiel und setzte sich dank Center Pölking direkt ab. Für die Shooters war es Kakad, der sich recht treffsicher zeigte und sein Team in Schlagdistanz hielt. Durch ständige Pressverteidigung erzwang der RSV unzählige Ballverluste der Shooters und zog nach wenigen Minuten auf 3:14 davon. Die Fehler konnten nicht abgestellt werden. Am Ende des Viertels leuchtete auf der Anzeigetafel ein 20:34 Rückstand.
Eine Reaktion gelang den hilflos wirkenden Gastgebern in der ersten Halbzeit zu keinem Zeitpunkt, im Gegenteil, die Gäste bauten den Vorsprung auf fast 30 Punkte aus. So konnte man mit dem Halbzeitrückstand von 33:58 noch gut leben.
Nach dem Seitenwechsel kam auch beim TSV endlich mal so etwas wie Spielfreude auf. Der Rückstand konnte verringert werden und auch in der Defensive lief es deutlich besser. Mit einem weiterhin deutlichen Rückstand von 51:71 ging es in das letzte Viertel.
Coach Smith gab allen Spielern die Chance sich in diesen letzten zehn Minuten nochmal zu zeigen, überzeugen konnte leider niemand. Der Vorsprung des RSV pendelte sich bei knapp zwanzig Punkten ein.
Trotz einer harten, aber total verdienten Niederlage gaben die Zuschauer alles, um das Team zu unterstützen. Mit 69:91 verlor der TSV somit sein 1.Heimspiel und steht am kommenden Samstag gegen RASTA Vechta gehörig unter Druck.
„Ich bin maßlos enttäuscht vom Auftritt unseres Teams. Wir haben kein Mittel gegen die kluge und druckvolle Verteidigung der Gäste gefunden und im Angriff zu wenig als Team agiert. Einige Spieler tauchten total ab oder wirkten überfordert. Der Coach wird zusammen mit dem Team diese Niederlage aufarbeiten und dann muss eine Reaktion folgen, ansonsten muss man den Kader nochmal durchleuchten und Veränderungen überdenken“, so ein enttäuschter Manager Gebauer.

Es spielten:
Roberts (23 Punkte), Kakad (15), Doekhi (8), Westerhaus (7), Lungongo (6 / 7 Rebounds), Baptiste (5 / 11 Rebounds), Gerszke (2), Matejcik (2), Bankole (1), Martinez und Delage

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