Durststrecke beendet!

Endlich mal wieder ein Heimsieg!

Nach dem Coup in Stahnsdorf wollten die Neustädter Korbjäger auch zu Hause mal wieder feiern können. Zu Gast im Shooters-Dome waren die Nachwuchsasse des SC Rasta Vechta, u.a. mit den beiden Ex-Shooters Spielern Schmedes und Insinger.

Vor über 450 Zuschauern begann der TSV mit Roberts, Salami, Lungongo, Minajevs und Doekhi. Den ersten Korb erzielte der Gastgeber durch Lungongo und die Fans konnten sich hinsetzen. Die ersten vier Minuten gehörten danach den Rastas, die sich auf 8:16 absetzen konnten. Der TSV zeigte die richtige Reaktion, indem er durch starke Defensive schnell zurück ins Spiel fand und in der 6. Minute mit 18:16 selbst in Führung ging. Bis zum Viertelende erzielten beide Teams noch einige Punkte, die Shooters blieben vorne (27:25).

Im 2. Viertel übernahm dann Shooters Aufbauspieler Doekhi. Der Niederländer zeigte seine beste Saisonleistung und trieb sein Team an. Entweder punktete er selbst oder er fand einen besser positionierten Spieler, wodurch der Vorsprung in der 15. Minute durch einen 11:0 Lauf auf 40:29 anwuchs. Bis zur Halbzeit gelang es dem TSV die Führung sogar noch auf 52:36 auszubauen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber das Tempo weiter und konnten immer wieder auf die Punkte von Vechta antworten. Besonders von der Dreierlinie und beim Drive zum Korb verwandelte man mit hoher Trefferquote. Somit kam Rasta nicht näher an die Shooters heran und vor den letzten zehn Minuten blieb der Vorsprung bei +16 (73:57).

Das letzte Viertel war von dem Ziel geprägt, dieses Spiel mit mehr als 15 Punkten zu gewinnen, damit auch der direkte Vergleich nach der (97:83) Niederlage im Hinspiel gewonnen wird. Das könnte bei der engen Tabellensituation am Ende noch wichtig sein. Mitte des letzten Viertels gelang es den Shooters den Vorsprung auf 92:66 auszubauen und es schien so, als ob an dem Ziel nicht mehr viel anbrennen würde…aber es kam anders! Vechtas Coach Hanno Stein versuchte alles, um seine Spieler nochmal aufzurütteln und an der Ehre zu packen. Die Spieler schienen verstanden zu haben und dank der Unkonzentriertheiten des TSV gelang es sogar noch den Rückstand zu verringern. Am Ende gewannen die temps Shooters aber trotzdem deutlich mit 99:82 und holen sich auch den direkten Vergleich.

„Das Team hat heute wieder extrem viel gearbeitet und sich diesen Sieg mehr als verdient. Alles, was in den Wochen vor dem Stahnsdorf Spiel nur selten zu sehen war, hat man heute gesehen. Teamplay, Kampf und Emotionen, so hat man die Fans natürlich hinter sich und dann macht das alles noch mehr Spaß. Die Stimmung in der Halle war grandios und die Spieler zahlten es heute zu 100% zurück. Mit dem Sieg springen wir in der Tabelle auf den 8. Platz, was zwar sehr gut aussieht, aber absolut noch nichts bedeutet. Die nächsten Spiele zu Hause gegen Rendsburg und dann in Aschersleben müssen genauso angegangen werden wie zuletzt, dann sehe ich da auch Chancen, die Punkte zu holen“, so Manager Jan Gebauer.

Es spielten:
Roberts (23 Punkte), Salami (22), Doekhi (20 / 6 Assists), Kakad (12), Minajevs (9 / 8 Rebounds), Bankole (5 / 8 Rebounds), Lungongo (4), Delage (2), Habtemichael (2), Matejcik

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