Es hat nicht sein sollen!

Zum Jahresabschluss nochmal Spannung pur!

Beide Teams hatten sich für das letzte Spiel des Jahres einiges vorgenommen. Während die Neustädter ihre Bilanz ausgleichen wollten, versuchten die Stader mit einem Sieg ein ruhiges Polster zu den Abstiegsrängen aufzubauen. Einige Fans aus Neustadt waren mit Trommeln und guter Laune ebenfalls angereist.

Den besseren Start in das Spiel erwischten die Gäste, nach drei Minuten führte der TSV mit 2:8. Diese Führung hatte bis zur 8. Minute bestand, durch einen Tip-In von US Boy McCarter gingen die Gastgeber mit 13:12 nach vorne. Mit einem minimalen Vorsprung von einem Punkt (18:17) ging es in das 2.Viertel.

Dort blieben die Gastgeber bis zur 14. Minute weiter knapp in Führung. (28:24) Ein 15:4 Lauf vom VFL folgte und die Zuschauer sahen zur Halbzeit einen hohen Rückstand der Shooters auf der Anzeigetafel. (43:28)

Nach dem Seitenwechsel kamen erneut die Neustädter besser aus der Kabine und verkürzten den Rückstand Punkt für Punkt. In der Defensive wurde mit vollem Einsatz gespielt und im Angriff belohnte man sich selbst mit einfachen Fast Break Punkten. Beim Stand von 59:54 für den VFL pfiffen die Schiedsrichter zur letzten Pause.

Es entwickelte sich ein erneuter Krimi mit Shooters Beteiligung. Es gelang dem Gastgeber in der 33. Minute zwar auf 71:60 zu erhöhen, doch die Antwort kam von Brandon Roberts, der mit acht Punkten in Folge den 73:71 Anschluss herstellte. Der VFL agierte trotz des aufkommenden Gegners abgeklärt und klug. Topspieler Janis Stielow brachte mit den richtigen Entscheidungen am Ende das Spiel nach Hause. Nach dem 80:77 knapp 90 Sekunden vor dem Ende, erledigte der Stader mit vier Punkten die Shooters im Alleingang. Am Ende siegt der VFL Stade dank eines starken 2. Viertels mit 84:77 über die TSV Neustadt temps Shooters.

„Wir haben es in der 1. HZ nicht geschafft, die vielen Fehlwürfe des Gegners einzusammeln und wie besprochen Fast Breaks zu spielen. Ein großes Lob geht heute an Victor Bankole, der sein bestes Saisonspiel aufs Parkett legte und als einziger Spieler an seine Leistungsgrenze gegangen ist. Durch unsere vielen individuellen Fehler bringen wir uns leider in jedem Spiel um eine realistische Siegchance“, so Co-Trainer Lars Buss nach dem Spiel.

Es spielten:
Salami (23 Punkte), Roberts (22), Kakad (14), Bankole (8), Doekhi (6), Martinez (2), Habtemichael (2), Delage, Matejcik und Gerszke

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