Mit ganz viel Kampf und Moral zum Sieg!

Rasta Vechta vs. TSV Neustadt temps Shooters (99:111 n.V.)
1.Viertel: 21:17
Halbzeit: 43:38
3.Viertel: 65:58

Verloren geglaubtes Spiel noch gedreht!

Mit einem Reisebus und insgesamt 60 Fans ging es am Samstag nach Vechta. Das Hinspiel hat der TSV gegen das Farmteam der Rasta Profis verloren, so dass eine Revanche ganz oben auf der Agenda stand. In der Woche vor dem Spiel verließ, wie schon erwähnt, Xavier Williams das Team und auch Tobias Welzel fehlte in Vechta. Auf der anderen Seite musste Coach Stein auf Nachwuchsnationalspieler Radii Caisin verzichten.
Der Gastgeber hatte im Rasta Dome den besseren Start und führte von Beginn an. Zu allem Überfluss kassierte Shooters Center Jake Marvin in der Anfangsphase bereits zwei persönliche Fouls und musste zunächst auf der Bank Platz nehmen. Das erste Viertel ging mit 21:17 an Vechta, die auch im 2. Viertel ihre Führung behielten und mit einem 43:38 in die Kabine gehen. Beide Teams zeigten ein temporeiches und hochklassiges Spiel.
Nach dem Seitenwechsel legte Jandell Hersisia zwei Dreier in den Korb der Gastgeber, wodurch der TSV auf 50:48 herankam. Die Rastas konnten im Gegenzug mit einem 9:0 Lauf antworten und die Führung auf 59:48 ausbauen. Mit einem Layup kurz vor der Sirene, konnte Tim Brauner den Rückstand auf 65:58 verkürzen.
Es gelang den Shooters zwar selbst zu punkten, aber in der Defensive fand der Gastgeber immer wieder eine Lücke und konnte ebenfalls punkten. Als Zeravica drei Minuten vor dem Ende mit einem And-One auf 78:65 erhöhte, schien das Spiel entschieden. Coach Smith reagierte mit einer Auszeit und stellte sein Team noch einmal neu ein. Rishi Kakad traf direkt nach der Auszeit einen Dreier und gab dem Team damit neue Energie. Doekhi und Marvin erzielten jeweils einen Korb, so dass es nur noch 78:72 stand. Von sechs Freiwürfen trafen die Gastgeber aber nur die Hälfte. So kamen die Neustädter immer näher heran. Nach einem Korbleger von Victor Bankole zeigte die Anzeige nur noch 81:79 bei 70 Sekunden Restspielzeit. Vechta gelang durch ihren US Spieler Crawford zwei Freiwurfpunkte, was die 83:79 Führung bedeutete. Erneut schaffte Kakad einen schnellen Abschluss, womit die Shooters auf zwei Punkte verkürzten. Eine gute Defensive brachte den Gästen nun die Chance auf den Ausgleich. Brauner wurde gefoult und musste an die Linie, allerdings warf er beide daneben! Der Rebound landete jedoch bei Neustadt und erneut gab es ein Foul, diesmal an Hersisia. Dieser verwandelte eiskalt und führte damit die Verlängerung 83:83 herbei!
Die ersten Punkte erzielte Kakad per Dreier. Allerdings beging er wenig später sein zweites unsportliches Foul und musste damit auf der Bank platz nehmen. Vechta nutzte diesen Fehler aus und drehte die Partie zum 91:86. Der TSV gab sich nicht auf und kämpfte sich über Doekhi und Lennart Holsten zurück. Als Brauner zwei Freiwürfe verwandelte, bedeutete das sogar die 93:94 Führung. Kurz vor Ende der Verlängerung netzt Schmedes für Vechta zwei Freiwürfe ein. Die Shooters hatten somit noch einen Angriff. Doekhi zog zum Korb, passte zu Holsten. Dieser wurde beim Dunkversuch gefoult und musste an die Linie. Der erste Wurf verfehlte sein Ziel, der zweite zappelte jedoch im Netz. Mit einem Stand von 95:95 gab es die nächste Verlängerung. Dort war es gleich wieder Holsten, der für die Shooters punktete und sein Team mit 95:99 in Führung brachte. Bei Rasta mussten hingegen immer mehr etablierte Spieler mit ihrem 5. Foul auf der Bank platz nehmen. Der TSV nutzte dies aus, indem Brauner mit einem Dreier aus der Ecke den Deckel auf dieses fantastische Spiel drauf machte. Am Ende konnte Vechta in der 2. Verlängerung nichts mehr zwingendes auf das Parkett bringen und so holten sich die „temps Shooters“ mit 99:111 doch noch den 11. Sieg in Folge.
„Was für eine Teamleistung. Nachdem die Woche wirklich nicht toll verlief und irgendwie ein wenig energielos trainiert wurde, kam dann so ein Spiel dabei heraus. Das Team hat schon etwas schockiert auf den Abgang von Xavier reagiert und man hat das auch gemerkt. Im Spiel konnte man dann im letzten Viertel aber irgendwann einen Schalter umlegen und war voll da. Wie unsere mitgereisten Fans das Team heute angefeuert haben und immer weiter gepusht haben, war genial und alle Fans haben definitiv einen riesen Anteil an diesem Sieg. Mit dem 11. Sieg in Serie geht es nun in eine zweiwöchige Pause der Shooters, bevor dann der Tabellenführer kommt. Dort wollen wir die neue Spielhalle ebenfalls mit einem Sieg einweihen, alle Blicke gehen schon voraus auf dieses Spiel. Ich bin sehr stolz auf das Team, die Fans sowie den Coach. „Niemals aufgeben und einfach weitermachen“ ist unser Motto und das haben wir heute wieder gezeigt“, so Teammanager Gebauer.

Es spielten:
Doekhi (27 Punkte / 9 Rebounds), Hersisia (17 / 9), Brauner (16), Kakad (16), Marvin (15 /11), Holsten (12), Bankole (4), Salami (4 / 8 Rebounds / 5 Assists), Lungongo und Tyrekidis

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