TSV Neustadt temps Shooters vs. SC Langenhagen (69:82)

TSV Neustadt temps Shooters vs. SC Langenhagen (69:82)

1.Viertel: 18:22
Halbzeit: 39:38
3.Viertel: 50:57

 

Schwache Leistung führt zur 1.Heimniederlage!

Vor einer Rekordkulisse von 231 Zuschauern konnten beide Teams ihre stärksten Kader in das Derby schicken. Die ersten Punkte erzielten die Gastgeber und gingen mit 3:0 in Führung, diese sollte bis zur 5.Minute und dem 12:10 halten. Durch zu viele Ballverluste der Shooters schaffte der SCL bis zum Viertelende das Spiel zum 18:22 zu drehen.
Im 2.Viertel zeigten Dyon Doekhi und Lennart Holsten ihre Scorerqualitäten und brachten ihr Team in einem guten Viertel zwischendurch mit 32:27 in Führung. SCL Neuzugang Mioc verhinderte durch zwei Dreier in Folge einen höheren Rückstand. In die Kabine ging es mit einem 39:38 für die Shooters.
Nach dem Seitenwechsel erzielten die Gastgeber erneut die ersten Punkte und führten mit 41:38. Im Anschluss verloren die Shooters allerdings total den Faden, verzettelten sich in Einzelaktionen und die Trefferquote ging gegen null. Der SCL nutzte diese Phase aus, um mit einem 1:14 Lauf einen zweistelligen Vorsprung zu erspielen. Es gelang dem Gastgeber zwar den Rückstand auf 48:52 zu verkürzen, doch der Gast antwortete abgeklärt und locker aufspielend zur 50:57 Führung nach dem 3.Viertel.
Von den „temps Shooters“ kam auch im letzten Viertel zu wenig, um dieses Spiel nochmal zu drehen. Der Rückstand pendelte sich bei sieben Punkten ein. Durch einige technische/unsportliche Fouls und einer Disqualifikation gegen Neustadts Headcoach Smith, wurde das Ende zu einem Freiwurffestival und Langenhagen konnte das Ergebnis noch deutlich erhöhen. Am Ende steht ein verdienter 69:82 Sieg für den SCL auf der Anzeigetafel.

„Ich bin mit dem Auftreten vor dieser Kulisse heute ganz und gar nicht einverstanden. Es geht los mit der Motivation und endete beim Headcoach. Das Spiel war längst entschieden und dann muss man sich nicht noch eine DQ abholen und das Team auch in den nächsten Wochen schwächen. Wir wissen nicht, ob und wie lange Smith pausieren muss, aber es war total überflüssig. Einige Spieler haben es noch nicht verstanden, dass es um die Meisterschaft geht und wir diese nicht geschenkt bekommen. Michael Ani ist total überfordert und bekommt es, wie Sam O`Garro auch, nicht hin, einfache Korbleger zu verwandeln. Ein Führungsspieler wie Solomon Sheard muss das Spiel an sich ziehen und das Team führen, anstatt mit dem Kopf durch die Wand zu laufen. Heute haben einzig die Spieler Holsten, Doekhi, Welzel und Schikowski gezeigt, dass sie Meister werden wollen. Ich bin stinksauer und erwarte eine Reaktion am nächsten Wochenende, auch wenn es wegen der Ausfälle von Sheard und Welzel nicht einfacher wird. Aktuell sind wir noch immer Tabellenführer und wollen das auch bleiben, aber dafür muss mehr und härter trainiert werden“, so Teammanager Jan Gebauer.

Es spielten:
Doekhi (23 Punkte), Welzel (14), Sheard (9), Schikowski (7), Leck (6), Holsten (4), O`Garro (4), Ani (2), Schmedes, Tsokos, Rijaard