Weiter Sieglos!

Neustädter stecken im Abstiegskampf!

Es wurde viel gesprochen und gut trainiert, dazu die Rückkehr von Mubarak Salami, dennoch verlieren die „temps Shooters“ chancenlos bei dem Nachwuchsteam von Rasta Vechta.
Während Coach Smith auf Noah Westerhaus (Infekt) verzichten musste, hatte Rasta Coach Stein sein komplettes Team wieder an Bord, auch den länger verletzten Center Insinger.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit viel Tempo. Während die Gäste versuchten über Center Martinez zu Punkten zu kommen, ging es bei Rasta über Fast Breaks. Bis zum 6:7 für den TSV verlief das Spiel sehr ausgeglichen und beide Teams machten einige Fehler. Doch von da an übernahm die Rasselbande aus Vechta das Kommando, die flüssigen und teamorientierten Basketball spielte. Dazu hatte man in dem Kanadier Dani Elgadi (30 Punkte & 16 Rebounds) den überragenden Spieler auf dem Feld. Die 20 mitgereisten Shooters Fans versuchten alles, um ihr Team zu unterstützen, doch schon nach dem 1.Viertel lief man einem 24:15 Rückstand hinterher.
Im 2.Viertel gelang es zwischenzeitlich den Rückstand auf 34:30 zu verkürzen, doch immer wenn man dran war, fiel das Team in einen erneuten defensiven Tiefschlaf und schenkte dem Gegner die einfachsten Punkte. Mit 43:34 ging es in die Halbzeit.
Die 2. Halbzeit begann recht ordentlich. Als Bankole mit einem Dreier den Rückstand auf sechs Punkte verkürzte, war die Hoffnung auf den 1. Saisonsieg wieder da. Dieser Zustand war fünf Minuten später und einer Phase mit nur drei eigenen Pünktchen aber schon wieder verpufft. Vechta zog Punkt für Punkt weg und zog den Shooters damit den Zahn. Mit einem Buzzerbeater Dreier von Roberts endete das Viertel und es stand 68:54 für Rasta.
In den letzten zehn Minuten ließ der Gastgeber nichts mehr anbrennen und siegte am Ende völlig verdient mit 97:83.

„Wir sollten nicht direkt die Flinte ins Korn werfen, aber ich sehe aktuell in dieser Liga keine vier Teams, die schwächer sind als unseres und am Ende absteigen müssen. Keiner braucht mehr auf andere Teams schauen, sondern es sollte jetzt jedem klar sein, dass wir gerade voll gegen den Abstieg spielen. Das Team konnte die guten Vorbereitungseindrücke nicht mit in die Saison nehmen und agiert überhastet und mit zu vielen Fehlern. Natürlich schauen wir in der Geschäftsführung, was wir machen können, aber aktuell findet man auch keine Spieler, die uns weiterhelfen können. Was nicht heißt, dass man sich von totalen Enttäuschungen nicht trotzdem trennen wird“, so Manager Jan Gebauer.

Es spielten:
Kakad (27 Punkte), Roberts (21), Salami (10), Doekhi (7), Martinez (7), Bankole (5), Benkelberg, Matejcik, Baptiste (alle 2), Gerszke, Delage und Lungongo

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